ISLANDS OF HOPE

ISLANDS OF HOPE

ISLANDS OF HOPE

Das Theater- und Ausstellungsprojekt ISLANDS OF HOPE war bis zum 16.12.2024 im Luna Center Wilhelmsburg zu sehen. Im 1. Obergeschoss wurden künstlerische und dokumentarische Prozesse der letzten zwei Jahre gezeigt. Es handelt sich um Arbeiten, die mit Jugendlichen aus Hamburg, Rahat und Shaar Ha`Negev nach dem 7. Oktober 2023 entstanden sind – künstlerische Annäherungen an Konflikt, Erinnerung, Identität und Hoffnung mittels Performance, Film,
Fotografie und szenischer Methoden. Die Ausstellung dient dabei als Impulsgeber, Lern- und Begegnungsraum.
Das Vorhaben wird von ZKBV unterstützt.

Bild: Hedi Bouden

„Die war nicht so!“

„Die war nicht so!“

„Die war nicht so!“

Das Theaterprojekt „Die war nicht so!“ ist ein integratives Angebot zur Gewaltprävention mit dem speziellen Blick auf die Opferperspektive vor dem Hintergrund traditioneller Geschlechterrollen. Das Stück reist seit der Corona Pandemie an weiterführende Hamburger Schulen und bietet für Schüler*innen und Lehrkräfte ein theaterpädagogisches Unterstützungsangebot, um gemeinsam zu Genderfragen und Rollenbilder sowie damit einhergehenden Konflikten ins Gespräch zu kommen. In Zusammenarbeit mit der Haerlin Stiftung konnte das ZKBV eine Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte und Kulturakteur*innen durchführen und unterstützt weiterhin gern dabei, das Stück an die Schulen einzuladen. Wir arbeiten zusammen mit dem LI-Beratung an einem Konzept zu einer Abruf-Veranstaltung, die nach Bedarf an den Schulen gebucht werden kann.

Bild: Haerlin Stiftung

RAUFKREISEN

RAUFKREISEN

RAUFKREISEN

RAUFKREISEN – ein Gastspiel des Estupefacta Kollektivs, dass als partizipative Performance an drei Hamburger Grundschulen stattfand. Das vom ZKBV geförderte Gastspiel war ein Blitz- Angebot, das sich an Schüler:innen aller Grundschulklassen richtete. Die Performance förderte das Vertrauen zwischen allen Beteiligten und bot einen Raum, der im Konsens mit dem jungen Publikum verhandelt wurde. RAUFKREISEN findet in einem begleitenden und forschenden Kontext statt und behandelt das Thema Kämpfen als Erfahrung von Stärke und Schwäche, Grenzen und Grenzüberschreitung sowie Konsens und Rückzug. Gemeinsam mit dem jungen Publikum haben sie bestimmt, wie sie raufen möchten.

Foto: Sheyda Toufan

AnkerKunst

AnkerKunst

AnkerKunst

Das Projekt AnkerKunst findet regelhaft im Rahmen der Förderung von Schüler*innen der Grundschule Thadenstraße statt. Schüler*innen setzten hier ihre Ideen in großformatigen Malereiprojekten oder Skulpturen um. Dabei werden sie von der Künstlerin und Pädagogin Juliana Mannel untertstützt. Sie erleben so, wie sie mit ihrer schöpferischen Kraft etwas gestalten, das Freude bereitet und die Schulgemeinschaft stärkt.

Die Austellung wurde vom ZKBV gefördert und war zu Gast bei 105Viertel im Jupiter zu sehen.

Voices of Bahrenfeld

Voices of Bahrenfeld

Voices of Bahrenfeld

Das Projekt zielte im Sinne der Namensgeberin der Schule – Esther Bejarano – darauf ab, den Menschen im Stadtteil eine Stimme zu geben. Im Fokus standen Personen, Orte und Geschichten, die Gefahr laufen, in Vergessenheit zu geraten. Diese wurden in das Erzählprojekt aufgenommen und wieder ins Bewusstsein gerückt. Gleichzeitig wurde eine Verbindung zu den Erfahrungen der Schüler*innen hergestellt, um die Relevanz der Geschichten für die Gegenwart deutlich zu machen.

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Lutherkirche, LutherGarten, Regerhof und dem Diakonischen Werk Hamburg-West wurden Partner*innen im Stadtteil gewonnen, die ihre Geschichte und ihre Räumlichkeiten, wie Häuser, Werkstätten oder Gärten, mit den Schüler*innen teilen.

Die Schüler*innen nahmen an Rundgängen teil und lernten sowohl ältere Bewohner*innen als auch bedeutende historische und aktuelle Orte kennen – von den jüdischen Friedhöfen am Bornkampsweg bis zur Schützenstra.e, dem Schauplatz des NSU-Mordes in Hamburg. Im Anschluss wählten sie selbst aus, welche Geschichten und Personen für sie von Bedeutung sind und entschieden, welchen Erlebnissen und Menschen sie in ihrer Inszenierung eine Stimme verleihen möchten. Innerhalb der Lerngruppen wurden Orte und Personen ausgewählt, deren Geschichten in einer gemeinsamen Inszenierung miteinander verwoben werden.

Das Projekt ist eines von sechs Projekten im Rahmen von geDENK forward, das vom ZKBV und den Kulturagent*innen unterstützt und gefördert wurde.